Der Levinsche Park ist ein kleiner Park am nordwestlichen Stadtrand von Göttingen. Im 19. Jahrhundert wurde hier die Wasserkaft des Grone-Bachs für die Webstühle einer Tuchfabrik genutzt.

Routenplanung starten

Davon übrig geblieben sind zwei Teiche, deren größerer einen Durchmesser von rund 90 Metern aufweist. In der Mitte dieses Teiches steht auf einer Insel eine große, zweistämmige Weide, in deren Geäst bis 2016 bis zu 20 Brutpaare des Graureihers ihre Jungen aufgezogen haben. 2017 zog die Brutkolonie dann zum wenige Kilometer entfernten Kiessee um. Im Herbst 2017 brachte der Sturm „Herwert“ dann den ehemaligen Brutbaum zu Fall.

Spaziergänger, Jogger und Angler nutzen den Park zum Entspannen. Ein Kinderspielplatz bietet nicht nur den ganz Kleinen und ihren Eltern Abwechslung, auch ganze Schulklassen aus der benachbarten Gesamtschule verbringen hier mal eine Unterrichtsstunde im Freien.

Neben Graureiher brüten noch weitere Vogelarten im Levinschen Park bzw. im oder am Teich:

  • Teichhuhn
  • Bläßhuhn
  • Nilgans
  • Stockente
  • Höckerschwan
  • Buntspecht
  • Kleiber
  • Star

An der vorbeifließenden Grone brüten Gebirgsstelze, Wasseramsel und Eisvogel.