Wer zuerst kommt, kriegt die besten Plätze – das ist auch bei den Graureihern so. Der milde Winter lockt die Tiere in diesem Jahr schon Ende Januar zu ihrem Brutbaum, denn das Risiko ist gering, dass es noch eine längere Periode mit starkem Frost geben wird oder die Nahrungsgewässer im Umkreis gar zufrieren.

Da scheint es geraten schon mal ein Nest zu besetzen und zu warten: Auf das Frühjahr und auf den Partner. Graureiher sind monogam und die meisten Paare der Kolonie im Levinschen Park finden sich hier schon seit Jahren immer wieder ein. Der kleine Wintereinbruch mit ein bischen Schneegestöber ist zwar ungemütlich, die Tiere sind durch ihr Gefieder aber bestens vor solchem Wetter geschützt. Nur wenn ihr wichtigstes Nahrungsgewässer, der Kiessee, zufröre, müssten sie dem Wetter weichen und die Nester wieder verlassen. Das war aber zuletzt 2010 der Fall.

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