Wie schon berichtet hatten in diesem Jahr nur wenige Paare im Levinschen Park ihre Nester bezogen und mittlerweile sind dort alle Graureiher verschwunden. In einer riesigen Weide zwischen Kiessee und Flütegraben hat sich dafür eine neue Brutkolonie gebildet und es ist anzunehmen, dass die Tiere dorthin umgezogen sind.

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Das scheint nur konsequent: Der Kiessee ist ein viel geeigneteres Fischgewässer als der Teich im Levinschen Park und die Tiere waren ohnehin zum fischen hierher geflogen. Südlich grenzen dann direkt Felder und die Leineauen an, wo die Tiere Mäuse, Heuschrecken und andere Kleintiere jagen können.

Als Brutbaum haben sich die Graureiher nun eine riesige Weide ausgesucht und in luftiger Höhe von über 20 Metern ihre Nester gebaut. Diese Nester sind nur noch schwer einsehbar und vom Geäst und Laub der Weide und den benachbarten Bäumen gut gedeckt. Die Graureiher haben sich damit für mehr Deckung und größere Distanz zum Menschen entschieden – vielleicht auch ein Grund für den Umzug. Naturbeobachter und Fotografen haben es jetzt deutlich schwerer.

Ich konnte mit Sicherheit 6 Nester im Wipfel der Weide ausmachen. Vier davon waren besetzt und in allen waren Jungtiere zu sehen.

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