Kaum wird es im Mai zum ersten Mal richtig warm, kämpfen die Teichfrosch-Männchen wieder um die besten Plätze im Laichgewässer. Das Becken im Alten Botanischen Garten ist einfach nicht groß genug für die rund 50 Tiere, die sich hier eingefunden haben. Und so reicht es nicht die Rivalen mit möglichst lautem Gekecker und Gequake zu beeindrucken und auf Abstand zu halten, Nein, hier braucht es vollen Einsatz. Unermüdlich springen sich die Männchen an und versuchen den Kontrahenten unter Wasser zu drücken. Und da die Tiere allesamt ähnlich groß und kräftig sind, kann es schon einmal mehrere Minuten dauern, bis eines der Männchen aufgibt und sich aus dem Sprungradius des Siegers entfernt. Kurze Zeit später kann es aber auch schon weitergehen. Hier gibt keiner so schnell auf, schließlich geht es um die besten Chancen auf eines der wenigen Weibchen, die jede Nacht im Gewässer auftauchen können.

Schon in wenigen Tagen ist die Laichsaison dann wieder vorbei. Wer es bis dahin nicht geschafft hat sich zu paaren, hat erst in einem Jahr wieder Gelegenheit dazu.

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